Ich gestalte Abschiedszeremonien, Trauer- und Gedenkfeiern, die ausserhalb eines kirchlichen oder religiös vorgeprägten Rahmens stattfinden sollen.

 

In einem Treffen klären wir gemeinsam alle Fragen der Gestaltung, des Ortes, der passenden Rituale, der Musikauswahl ect.

 

Im Gespräch sammeln wir Bemerkenswertes

und Bezeichnendes

aus dem Leben des verstorbenen Menschen.

Daraus webe ich eine Zeremonie,

die ganz im Zeichen seiner Einmaligkeit und seines Fehlens stehen soll,

die Raum schafft für die Tiefe der Trauer und für die Unvergänglichkeit der Liebe.

 

Ein Akt des behutsamen Loslassens und

des liebevollen Hinüberbegleitens.

 

Dankbarkeit und Traurigkeit, Weinen und Lachen, Schweres und Leichtes, Sagbares und Unsagbares dürfen nebeneinander Platz finden. 

 

Die Zeremonie soll die Herzen aller Anwesenden öffnen, so dass die Kraft der Herzenstreue zum Licht werden kann, das den weiteren Weg des verstorbenen Menschen erleuchtet.

 

 

 

 

 

 

Wir finden gemeinsam die passende Weise,

um den Kummer zu bändigen,

 um eine Verbindung zu legen,

über die menschliche Trauer hinaus

zum verstorbenen Menschen hin.

 

 

 

 

 

Ich will nicht Abschied nehmen, will nicht loslassen.

Ich will dem Tod nicht meinen Glauben schenken.

Ich will der Liebe meinen Glauben schenken.

Ich will der Trauer meine Aufmerksamkeit schenken.

Denn meine Trauer ist verwundete Liebe.