Ich gestalte Abschiedszeremonien, Trauer- und Gedenkfeiern, die ausserhalb eines kirchlichen oder religiös vorgeprägten Rahmens stattfinden sollen.

In einem Treffen mit den Angehörigen

sammle ich Bemerkenswertes

und Bezeichnendes

aus dem Leben des verstorbenen Menschen.

Daraus webe ich eine Zeremonie,

die ganz im Zeichen seiner Einmaligkeit

und seines Fehlens stehen soll.

Ein Akt des behutsamen Loslassens und

des liebevollen Hinüberbegleitens.

Eine Zeremonie der Vergegenwärtigung,

in der die Traurigkeit des Augenblicks

mit dem  Fortwährenden, Unsterblichen

zusammenklingen darf. 

 

 

 

 

 

Ich suche mit den Angehörigen nach passenden Abschiedsformen, -orten und -ritualen.

Um den Kummer zu bändigen.

 Um eine Verbindung zu legen,

über die menschliche Trauer hinaus

zum Verstorbenen hin.

 

 

 

 

 

Ich will nicht Abschiednehmen, will nicht Loslassen.

Ich will dem Tod nicht meinen Glauben schenken.

Ich will der Liebe meinen Glauben schenken.

Ich will der Trauer meine Aufmerksamkeit schenken.

Denn meine Trauer ist verwundete Liebe.